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3 Animations-Variationen zu "Das Höhlengleichnis " von Plato
Eine Erweiterung meiner Installation aus dem Frühjahr 2008
 
Pflanze - Tier - Mensch. Alles Kreatürliche wirft im Licht einen Schatten. An diesem Schatten kann man oft den Gegenstand erkennen, der ihn geworfen hat.
 
Aber nicht immer ist die Information des Schattenrisses eindeutig. Und diese Mehrdeutigkeit von Schatten, die viele Kinder das Gruseln lehrt, ist der Kontext für das Höhlengleichnis von Plato.
 
Plato vergleicht unsere Erkenntnis der Welt mit dem von Sklaven, die vom Licht abgewendet und aneinandergekettet auf eine Höhlenwand sehen und anhand der Schatten vor ihnen versuchen, die Welt hinter ihrem Rücken (die Wirklichkeit) zu deuten. Im Schattenriss und seinen Verzerrungen offenbart sich die Schwierigkeit der sicheren Erkenntnis über das Wesen aller Dinge und Wesen, die ihn werfen.
 
Und so wechseln in meinem Film die Schatten ihre Kontur und ihre Grösse im Laufe der Betrachtung.
 
Die hier gezeigte Animation ist die Erste von Dreien.
 
Die Zweite (hier nicht zu sehen) bildet nicht nur die Schatten der Geschöpfe hinter mir ab, sondern auch die Schatten meiner Mit-Betrachter, meiner "Mit-Sklaven".
 
Die dritte Animation ist in der Entstehung und erweitert Platos Überlegungen um die Frage, ob nicht nur das Wesen der Schatten der Kreaturen hinter mir sich meiner Ausdeutung zu entziehen droht, sondern auch die Schatten der Mitbetrachter neben mir das fragwürdige Wesen meiner Mit"Sklaven" preisgiebt. A. Görner

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